Wofür ich stehe

Veröffentlicht am 30. April 2026 um 14:51

Auf meinem Abendspaziergang, an Wiesen und leuchtenden Blumen vorbei, fällt mir beim Gehen wieder etwas auf, worüber ich in den letzten Tagen oft nachgedacht habe. Irgendwie ist das Licht anders. Es ist, als ob die Bäume und Blumen in ihrer Blüte heller strahlen als sonst. Es scheint nicht nur heller, es ist so eine Klarheit darin.

Ist dir das auch aufgefallen?

Diesen Eindruck hatte vor Jahren schon einmal. Ich glaube, es war während oder nach der Lockdown-Zeit.

Es drängt sich mir der Gedanke auf, dass sich die Schwingung verändert – wieder einmal. Ja, noch schneller und vielleicht auch klarer. Oft sehen oder nehmen wir im aussen unbewusst wahr, was in unserem Inneren vor sich geht. Ich lächle darüber und gehe weiter auf dem Feldweg.

Ein Thema, das mich wieder einmal sehr beschäftigt, kommt hoch und lässt meinen Verstand nicht in Ruhe. Immer wieder frage ich mich, wofür ich stehe und gehe und weshalb immer wieder dieses «Licht und Liebe» so präsent bei mir ist. Wie oft wollte ich schon alles hinwerfen, womit ich wirke und was ich anbiete, weil ich mich selbst gar nicht so sehe. Ich selbst habe Mühe damit, wenn es nur noch um Liebe, Vergebung, «Jesus liebt dich» und solche Dinge geht. Das ist spannenderweise so gar nicht meine Welt.
Und doch empfange ich Botschaft aus der geistigen Welt, bin stark verbunden mit der UR-Quelle und bringe Lichtsymbole in die Sichtbarkeit.

Wie krass ist dieser Gegensatz.

Ich weiss, dass ich mit meinem Verstand nicht weiterkomme und auch keine Lösung finden werde. Und so mache ich eben genau das, was für mich so selbstverständlich ist: Ich öffne mich für die geistigen Ebenen, um aus einer höheren Sicht, aus einer neutralen Ebene Antworten zu bekommen.

Und weil ich allein auf weiter Flur bin, beginne ich laut zu sprechen. Die Worte und Erkenntnisse nehme ich – Handy sei Dank – als Sprachnotiz auf. Die Qualität (Bise) ist jedoch so schlecht, dass ich es danach transkribiere.
Es ist spannend und nicht wirklich erklärbar, was während diesem Sprechen in mir vor sich geht.

Und so teile ich hier ungefiltert diese Worte. Einfach um zu zeigen, was es mit einem machen kann, wenn der Verstand zur Ruhe kommt und die Dinge aus einer anderen – grösseren – Perspektive veranschaulicht werden.

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Und so spreche ich zu mir und auch zu dir

«Ich weiss, dass ich Menschen nicht heilen kann, so wie es oft als Heilung betrachtet wird, und das ist auch nicht der Anspruch, den ich habe.
Es ist diese Energie und diese Frequenz, die mich ausmacht oder die durch mich fliesst, die eine gewisse Art von Segen und Güte in sich trägt.
So wird es mir immer wieder gezeigt und so darf ich das auch spüren, wenn ich wirklich ganz bei mir bin und in meiner Kraft – nicht nach aussen schaue, was die anderen machen, womit sie erfolgreich sind, wie sie die Menschen erreichen – da falle ich immer wieder drauf rein, denn das ist eine Ablenkung, die sich hier zeigt.

Und aus meiner Kraft heraus bin ich genug, mehr als genug.
Und was hier durch mich transportiert wird, wofür ich auch Gefäss bin, Transportmittel bin, Transformatorin und wie man dem sonst noch sagen kann. Ja, dadurch darf diese Güte und dieser Segen in alles hineinfliessen und ja, du musst nichts empfangen davon. Du musst nichts erwarten und doch darf alles sein. Alles darf zu dir fliessen, was in dir in Resonanz gehen möchte, was in dir eine Bewegung auslösen möchte, etwas in Bewegung bringen möchte und wofür du, und das ist ganz wichtig, wofür du auch bereit bist. Wenn es gerade der richtige Zeitpunkt ist, wird es in dir etwas anklingen lassen, wird es in dir etwas zum Schwingen und zum Vibrieren bringen.

Und auch wenn ich oft von dieser Liebe und diesem Licht spreche, das soll nicht abgehoben oder upspaced klingen, denn das ist es nicht. Es ist dieses Pure. Dieses Pure, was ich sehe, woraus wir entstanden sind und woraus wir, wodurch wir erfüllt sind. In diesem menschlichen Körper, in diesem menschlichen Sein, denn ich bin davon überzeugt, dass wir aus dem Licht hierherkommen, dass wir pures Licht sind, und wir werden auch wieder ins Licht gehen.

Niemand, der seinen ersten Atemzug gemacht hat, durch seine menschlichen Lungen hindurch, ist bis in alle Ewigkeit in seinem Menschenkleid geblieben, niemand und ob du das nun gut findest oder nicht, das ist eine Tatsache. Wann, wie, wo, das ist nicht so wichtig. Denn wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, ja, dann ist es Zeit, diese Erde wieder zu verlassen.

Doch in der Zwischenzeit, solange du hier auf dieser Erde bist, in diesem Menschenkleid, in diesem Körper, der so wundervoll funktioniert, wenn alles in Balance ist, wenn alles seinen Gang nimmt und dir zuträgt. Und auch da ist es immer wieder eine Herausforderung, gerade auch für mich jetzt in dieser Situation, wenn ich sehe, dass ein Körper eben nicht mehr in der Balance ist, einem nicht mehr zuträgt, wie man es gerne hätte, gerne möchte, nicht mehr die Erwartungen erfüllt und noch viel zu jung ist, gefühlt in diesem Erdenleben, um schon so betroffen zu sein (hier geht es um unsere Situation mit unserer kranken Tochter).

Auch da ist es für mich immer ganz schwierig, trotz alledem diese Liebe und diese Güte zu versprühen oder davon zu berichten, darüber zu schreiben. Das hört sich manchmal an wie so 'ne Farce und ja, da komme auch ich immer wieder ins Zweifeln. Und doch ganz, ganz tief in mir drin weiss ich, dass das mein Weg ist, dass das ein Geschenk ist, auch einfach durchs Leben zu gehen und diese Güte und diesen Segen zu verbreiten. Auch wenn du nichts damit anfangen kannst, ist das wunderbar für mich. Denn ich gehe meine Schritte, ich gehe auf meinem Weg und ich bin da für alle, die mich brauchen, die von der Energie und dem Licht, das durch mich fliesst, berührt werden möchten.

Und manchmal, das ist ja das Spannende, hat das nichts mit unserem Denken zu tun, nichts mit unserem Verstand, denn unser Seelenlicht funktioniert anders, als wir das gewohnt sind mit uns, mit unserem menschlichen Sein. Es hat ihre eigenen Schwingungen, Felder, Beziehungen, in Kontakt treten – das geschieht alles auf einer ganz anderen Ebene. Und da, da fliesse ich ein, da berühre ich oder darf berühren – da durchfliesse ich. Und wenn ich 'ich' sage, dann meine ich dieses Licht, das ich bin. Diese Güte, diese Freude, diese Lebendigkeit und dann ist da noch der Mensch, der Mensch Sascha hier auf dieser Erde, die sich manchmal einfach nur fragt, was das soll. Die manchmal einfach nur noch weint, zornig ist, wütend ist und Dinge nicht verstehen kann. Und doch werde ich getragen durch diesen starken Glauben, dieses Wissen an dieses Licht und die Quelle.

Denn das ist für mich gewiss, ich komme aus dem Licht, ich bin Licht, ich gehe wieder ins Licht und dazwischen bringe ich Licht. Vielleicht nicht nur dazwischen, vielleicht auch immer. Ja, und das ist mir ganz wichtig, irgendwie in Worte fassen zu können, womit ich immer hadere. Und das ist nur in dem Moment, da ich mich vergleiche, da ich rausgehe und gucke, wie machen es die anderen oder mir überlege, was sollte ich noch tun? Wo ist noch etwas zu tun? Wie erreiche ich die Menschen? Wie finden sie den Weg zu mir? Was soll ich ihnen anbieten? Wie kann ich ihnen dienlich sein?

Und dann wird es schwierig, dann wird es streng und dann ist es nicht mehr pur. Dann ist es nicht mehr diese pure Kraft und das ist sehr, sehr spannend zu erfahren und zu … mir fällt das Wort nicht ein …, dessen bewusst zu werden. Ja, genau das ist es, dessen bewusst zu werden.»

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Kennst du diese Zweifel auch? Tust du manchmal Dinge, die dir bei anderen vielleicht eher als fragwürdig erscheinen? Und bei dir fühlt es sich einfach RICHTIG an?

Das Leben kann so spannend und schön sein und dann wieder traurig, schmerzvoll und unverständlich für den Verstand (das Wort unverständlich drückt es ja sogar aus. Der Verstand versteht nicht).

Unser Herz, unser Seelenlicht, die Energie, die durch unseren Körper fliesst, verstehen auf einer anderen Ebene und auf eine Art und Weise, die pure Klarheit bringen kann.


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